Boooom

Unglaublich! Mit dem ersten Rennen in der Saison ist mir auch gleich der Sprung auf das Podest gelungen. Der dritte Platz fühlt sich mehr wie ein Sieg an, als hätte ich etwas an diesem Tag heute etwas verloren.

Die Piste ist anspruchsvoll wie jedes Jahr und die Pisten Präparation perfekt wie man es sich von jedem Rennen oft wünschen würde. Ich hatte etwas Startprobleme in der Qualifikation, aber diese Unsicherheit ging in ein gutes Gefühl und sehr viel Selbstvertrauen über, nachdem ich starke Athleten in meinen Eliminationsheats besiegte. Ich musste mich leider am Ende dem Sieger geschlagen geben und konnte mir trotzdem noch den dritten Platz sichern.

So kann es gerne weiter gehen.

FIS Snowboard World Cup - Carezza ITA - PGS - Men's podium with 2nd KARL Benjamin AUT, 1st  MASTNAK Tim SLO, 3rd KISLINGER Sebastian AUT © Miha Matavz

FIS Snowboard World Cup – Carezza ITA – PGS – Men’s podium with 2nd KARL Benjamin AUT, 1st
MASTNAK Tim SLO, 3rd KISLINGER Sebastian AUT © Miha Matavz

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Video Episode 2019

Als ein großes Projekt möchte ich heuer in Kooperation mit Ruskvideo meine Vorbereitung und Saison auf Video festhalten und euch einen näheren Einblick auf meinen Fokus und Training geben.

Es wird bestimmt eine neue Herausforderung auf einem sehr interessantem Terrain, aber ich bin sehr froh, dass ich mich auf Ruskvideo verlassen kann und auf die Kreativität von Tom Kozissnik zählen darf.

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new Sponsorship und neues Vertrauen

Ich bin sehr froh darüber nach so vielen erfolgreichen Jahren einen neuen großen Partner gefunden zu haben, der mir neue Möglichkeiten bietet und ebenso viel Vertrauen in mich setzt. Es fällt einem immer leichter, wenn vor allem wenn man mit jemanden die selben Ansichten und Ziele teilt. Longin Michael teilt nicht nur sein Vertrauen, sondern gibt mir auch seine ganze Unterstützung für die Zukunft und das gibt mir viel Selbstvertrauen für die kommenden Rennen.

Longin Innenausbau scheint äußerlich möglicherweise wenig mit Snowboarden zu tun zu haben. Das Herz und die Einstellung dieser Firma gleicht jedoch mehr einem professionellen und ehrgeizigen Athleten, als man sich vorstellen kann. Michael hat seine Firma vor 3 Jahren begonnen aufzubauen und ist nach dieser kurzen Zeit bereits international gefragt. Seine Träume und Erfolge verbinden uns zu einem tollen Team, mit dem ich zuversichtlich in die Saison starten werde.

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Gletscher opening

Die erste Schneekontakt liegt bereits ein paar Wochen hinter mir und gerade zu dieser Zeit kann man von Glück reden, wenn man jeden Tag auf dem Gletscher ausnutzen kann. Das Wetter spielt dort eine ganz besondere Rolle, wenn man bedenkt auf welcher Höhe man sich befindet und wie schnell das Wetter dort umschlagen kann. Es wird dort rasch ungemütlich und an ein Training ist dann nicht zu denken.

Wir konnten jeden Tag soweit perfekt ausnutzen. Die Pistenbedingungen sind außergewöhnlich gut und es hilft schneller wieder zurück zu seinem gewohnten Gefühl auf dem Snowboard zu finden.

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Höchste Perfomance mit SPORTBIONIER

Ich bin sehr stolz, dass ich einen sehr wichtigen Partner für die Zukunft bewerben darf.

SPORTBIONIER

Ich trainiere jede Woche über 20 Stunden. Bei diesen Trainingsumfang und Energieeinsatz gibt es für jeden Sportler eine große Hürde zu bewältigen.

Wie schnell kann ich mich regenerieren?

Es gibt unterschiedliche Trainingseinheiten, aber vor allem Krafttrainings benötigen sehr viel Regenerationszeit. Gerade an diesem Punkt spielen Nahrungsergänzungsmittel (NEM) eine wichtige Rolle.

Durch Medien sind jedoch gerade diese Produkte durch Verunreinigung schwer in Verruf geraten.

Wie soll man auch wissen, was in diesen chemisch hergestellten Produkten enthalten sind. Aus diesem triftigen Grund war ich lange Zeit auf der Suche nach einem regionalen und vor allem vertrauenswürdigem Produkt.

Ich mache es kurz, gesucht und gefunden. Mit Sportbionier fand ich eine Marke, die alle meine Ansprüche übertrifft.

Durch die biologische Herstellung fallen alle Produkte in die Kategorie Nahrungsmittel, kann durch die biologische Herstellung keine Verunreinigungen aufweisen und kommt aus regionalem Anbau.

Wer mehr wissen möchte und die spannende Philosophie von Sportbionier kennen lernen möchte, klicke hier:

www.sportbionier.com

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Die Balance zwischen Kraft und Flexibilität

Die Sommervorbereitungen laufen.

Von Jahr zu Jahr trainiere ich intensiver und professioneller. Man lernt aus Fehlern, aus Büchern, von anderen, aber besonders aus Erfahrung. Durch Erfahrung spüre ich was der Körper benötigt und gerade da heißt es, genau hin zu hören.

Es geht nicht darum den größten Oberschenkel oder Bizeps zu besitzen. Bei Athleten ist es wichtiger Kraft durch Koordination und Flexibilität auch einsetzen zu können.

Gerade dort setzt mein Training momentan an und es ist jedes Mal eine Überraschung, was möglich ist, wenn man nur jeden Tag übt.

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Erfolge, Erfahrungen, Erlebnisse – mein Resümee

Eine anstrengende aber auch sehr erfolgreiche Saison geht zu Ende.

Es gibt Momente im Leben in denen die Anspannung an unsere Grenzen steigt. In denen wir über uns hinaus wachsen. In denen wir uns besser kennen lernen. Nach 7 Monate kann ich nun das erste Mal wieder entspannt durchatmen und auf meine erfolgreichste Saison zurück blicken.

Der Saisonstart klappte wie geplant. Konstant zeigte ich meine Leistung von Rennen zu Rennen. Nach der erfolgreichen Olympiaqualifikation gab es das erste Etappenziel zu feiern.

Olympia selbst war eine neue Erfahrung. Ziele wurden nicht erreicht. Der Fokus wurde neu gesetzt. In der gesamten Weltcupsaison blieben die Podiums für mich nicht erreichbar. Etliche Qualibestzeiten waren die Bestätigung für mein Können, aber waren mir zu wenig. Etliche Top Platzierungen zeigten bereits den richtigen Weg.

Das letzte Rennwochenende ist eingetreten. 2ter Platz im Slalomweltcup in Winterberg. 3ter Platz im Teamevent mit Julia Dujmovits. 3. Platz im Slalom Gesamtweltcup. 5. Platz im Gesamtweltcup.

Die gesamte Energie, die ich in diese Saison gesteckt hatte, trug innerhalb zwei Tagen so viele Früchte, dass ich sie kaum tragen konnte. Diese Momente zeigen wie nah sich Niederlage und Erfolg sind, aber genau für diese es sich zu Leben lohnt.

Men's podium PSL World Cup Winterberg (f.l.t.r.) 2nd Sebastian Kislinger (AUT), 1st Roland Fischnaller (ITA) 3rd Rok Marguc (SLO) © Oliver Kraus

Men’s podium PSL World Cup Winterberg (f.l.t.r.) 2nd Sebastian Kislinger (AUT), 1st Roland Fischnaller (ITA) 3rd Rok Marguc (SLO) © Oliver Kraus

Season's PSL World Cup Men (f.l.t.r.) 2nd Dmitry Loginov (RUS) 1st Roland Fischnaller (ITA) 3rd Sebastian Kislinger (AUT) © Oliver Kraus

Season’s PSL World Cup Men (f.l.t.r.) 2nd Dmitry Loginov (RUS) 1st Roland Fischnaller (ITA) 3rd Sebastian Kislinger (AUT) © Oliver Kraus

Team PSL World Cup Winterberg Podium (f.l.t.r.). 2nd Andreas Prommegger and Claudia Riegler (AUT), 1st Roland Fischnaller and Nadya Ochner (ITA), 3rd Julia Dujmovits and Sebastian Kislinger (AUT), 4th Stefanie Mueller and Nevin Galmarini (SUI © Oliver Kraus

Team PSL World Cup Winterberg Podium (f.l.t.r.). 2nd Andreas Prommegger and Claudia Riegler (AUT), 1st Roland Fischnaller and Nadya Ochner (ITA), 3rd Julia Dujmovits and Sebastian Kislinger (AUT), 4th Stefanie Mueller and Nevin Galmarini (SUI © Oliver Kraus

Team Austria celebrates after Team PSL World Cup Winterberg © Oliver Kraus

Team Austria celebrates after Team PSL World Cup Winterberg © Oliver Kraus

 

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OLYMPIA 2018

Olympia war eine neue Erfahrung für mich. Jahrelang arbeitete ich auf ein Ziel hin. Eine Olympiamedaille.

Nervosität? Kaum bemerkbar. Das starke österreichische Team gibt einem Selbstvertrauen und lässt Zweifel beiseite. Die Vorbereitungen liefen einwandfrei. Die Pistenverhältnisse waren, wie erwartet schwierig. Damit hatte jeder zu kämpfen.

Am Start fühlte ich eine größere Anspannung, als gewöhnlich. Man möchte alles geben. Man möchte der Schnellste sein. Die ersten tiefen Atemzüge im Ziel waren gemischt mit Stolz, Erschöpfung und mit dem Bewusstsein, dass man von einem perfekten Rennen noch weit entfernt ist.

10ter. Eine optimale Ausgangssituation nach der Qualifikation sieht anders aus. Die Hoffnung, dass es immer noch ‘der Tag’ werden könnte, hat davon nichts mitbekommen. Der Start im Finale fühlte sich vertraut an. Mehrere hundert Male hatte ich den Moment bereits visualisiert und durchlebt. Bis ins Ziel hatte ich alles gegeben und für den Tag alles verloren. 20 Hundertstel fehlten um den 1 Heat im Finale für mich zu entscheiden. Olympia war zu Ende. Die Enttäuschung war groß. Der Wille sich zu verbessern war wenige Momente später größer.

Ein Erlebnis, das einen über sich hinaus wachsen lässt. Hat man versagt? Nein. Jemand der den Versuch nicht wagt, jemand der aufgibt, wird nie erfahren wie es sich anfühlt, dem Ziel so nahe gewesen zu sein. Neue Ziele werden erneut gesteckt. Neue Motivation wird entfacht.

So lange man für seine Ziele kämpft und sein Möglichstes gibt, wird es einen Gewinner geben.

#OLYMPIA 2022

OLYMPICS - 2018 Winter Olympics OLYMPICS - 2018 Winter Olympics

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Materialtests laufen auf Hochtouren

Nach dem Winter ist vor dem Winter und so nutze ich die Zeit bestmöglich, um noch die richtigen Materialabstimmungen für das Olympia Jahr zu treffen. Das Material war in der vergangenen Saison sehr gut abgestimmt, deshalb gibt es zum Glück nur Kleinigkeiten zu verbessern, die jedoch sehr ausschlaggebend für die olympische Piste ist.

In Korea war der Schnee sehr aggressiv und obwohl ich gerade dort mein bestes Ergebnis bis jetzt erreicht habe, war ich dort mit der Materialabstimmung nicht zufrieden. Der Schnee war unerwartet aggressiv und forderte sehr viel Geschick, um sich den Verhältnissen anzupassen.

Im Kaunertal fanden wir in den letzten Tagen beste Vorraussetzungen, um weitere Einstellungen am Material zu treffen.

Exactly where I wanna be

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WM Review

Ein großartiges Event geht leider zu Ende. Nach meinen Startschwierigkeiten zu beginn der Saison, war ich bereits sehr froh, als ich mich für beide Disziplinen für die Weltmeisterschaft in der Sierra Nevada qualifizierte.

Die Verhältnisse in Spanien waren wie erwartet und so mussten wir uns in der Qualifikation auf unebener, gefrorener Piste zurecht finden.

Tag 1: Ich fand im Slalom leider keinen Rhythmus und so erreichte ich nach einem großen Patzer nur Platz 22. Die Enttäuschung war groß, doch mir viel es sehr leicht den Fokus auf den nächsten Event zu richten.

Tag 2: Riesentorlauf war am Tagesplan. Die Verunsicherung vom Vortag steckte noch etwas im Unterbewusstsein. Im ersten Durchgang hatte ich leider bereits große Schwierigkeiten mit der sehr unebenen Piste und lies sehr viel Zeit auf der Piste liegen.

Im zweiten Durchgang konnte ich meine frühe Startposition ausnutzen und fuhr von Platz 24 auf Platz 9 vor und qualifizierte mich für die Top 16. Den ersten Heat konnte ich knapp für mich entscheiden und stand somit im 1/4 Finale. Ich führte bis zur Hälfte des Laufes gegen Radoslav Yankov, jedoch zeigte ich zu wenig Risiko auf die letzten Tore und verlor leider meinen Vorsprung bis ins Ziel.

Im Nachhinein hätte ich mehr Risiko in der Linienwahl eingehen müssen, doch zu diesem Zeitpunkt war ich mit den immer weicher werdenden Pistenverhältnissen nicht sehr vertraut. Die Gewinner des 1/4 Finale zeigten genau diese Linien und wurden auch belohnt.

Ich bin sehr zufrieden mit dem gesamten Rennen. Mein Fokus war auf das Rennen gerichtet, ich konnte am Ende meine Leistung zeigen und somit freue ich mich noch auf die letzten Weltcuprennen der Saison.

Glückwunsch an alle Medaillengewinner in unserem Team!!!

Sierra Nevada - Teamfoto

 

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